Die fünf besten Tipps, um einen Mann zu erobern

Die fünf besten Tipps, um einen Mann zu erobern

Als Frau einen Mann ins Bett zu kriegen, ist wahrlich keine Kunst. Aber ihn dazu zu bringen, dass er uns wirklich will, mehr, als nur eine Nacht will – das scheint heutzutage zu einer Art geheimnisvoller Wissenschaft geworden zu sein, die reihenweise Bücherregale füllt. Denn egal wie wir Frauen es anstellen, irgendwie machen wir es immer falsch: Gehen wir sofort ins Bett mit ihm, sind wir Schlampen. Gehen wir nicht ins Bett mit ihm, sind wir frigide. Machen wir den ersten Schritt, haben wir Haare auf den Zähnen. Machen wir ihn nicht, macht er gar nichts. 

Also. Was tun? Gibt´s denn keinen Königinnenweg, der den richtigen Kerl dazu bringt, uns zu Füßen zu liegen?

Na, und ob es den gibt. 

Nur…, ganz so leicht ist er nicht. Er erfordert, dass wir ein bisschen an uns arbeiten und umdenken. Das klingt schlimmer als es ist. Denn wenn wir am Ende wie die Königin behandelt werden, die in uns steckt, war es den Weg mehr als wert.

1. Sei glücklich

Was einfach klingt, ist für Frauen echt schwer. Wir haben zu viele Dinge und Ängste im Kopf, um die wir uns kümmern und an die wir denken müssen. Aber dies ist der erste und alles entscheidende Schritt, die wir gehen müssen, wenn wir einen Mann haben wollen, der diesen Namen auch verdient. Wenn wir niedergeschlagen und deprimiert sind, strahlen wir das auch aus. Wenn wir aber glücklich sind, wirken wir auf Männer wie ein Magnet. Stimmt nicht? Oh doch! Oder hast Du Dich noch nie gefragt, warum auf einmal immer dann alle anrufen, wenn Du gerade frisch verliebt bist? Es ist diese Ich-bin-glücklich-Ausstrahlung, die Männer anbeißen lässt. Problem ist nur: Wie bekommt man sie, wenn man gerade nicht glücklich ist? Ganz einfach, in dem wir Dinge tun, die uns glücklich machen. Und sage mir nicht: „Wenn ich einen Freund hätte, wäre ich bestimmt glücklich!“ So herum funktioniert das nicht. Bevor uns ein Mann glücklich machen kann, müssen wir das schon selbst tun. 

2. Gib ihm ein Zeichen

Viele Frauen nehmen die Männer um sich herum gar nicht richtig wahr. Guckt er sie an, gucken sie weg. Oder sie schauen, als seien ihre Gesichter wie mit einer Stahltür verriegelt. Warum eigentlich? Wo sie doch mit nur einem einzigen Blick so viel erreichen könnten. Seit Menschengedenken haben Frauen Blicke zugeworfen, Lächeln verschenkt und dem Mann damit ein Zeichen gegeben. Warum also tun wir das jetzt nicht mehr? Weil wir dann leicht zu haben sind? Ich bitte Dich, es ist doch nur ein Blick. Probiere es aus, Du wirst Dich wundern. Männer brauchen dieses Zeichen, um auf eine Frau zuzugehen. Oder glaubst Du im Ernst, ein Mann spricht eine Frau an, wenn er Gefahr läuft, vor allen seinen Kumpels von ihr abgewiesen zu werden? Also: Wenn eine Frau ihre Chancen erhöhen will, kommt sie nicht drum herum, einen Blick zu riskieren. Und das hat nichts damit zu tun, sich ihm an den Hals zu werfen. Sie sollen nur locken. Und dann warten. Wie beim Tanzen: Erst mach’ ich einen Schritt. Und dann du.

3. Schenke ihm Anerkennung

Männer wollen anerkannt werden. Für das, was sie tun und sind. Sie brauchen diese Anerkennung wie die Luft zum Atmen. Eine Frau, die das erkennt, hält den Schlüssel zu seiner Seele in der Hand. Nur leider benutzen wir ihn viel zu selten. Statt ihn zu loben, richten wir den Blick lieber auf das Negative. Ein Beispiel: Neulich kam ich mit einer Gruppe Seminarteilnehmerinnen in ein Restaurant. Wir waren zu sechst. Es war kein großer Tisch mehr frei. An einem Tisch saßen drei Männer. Diese standen auf und sagten: „Kommt, nehmt unseren Tisch, wir schieben ihn für euch mit einem anderen zusammen. Dann habt ihr Platz genug.“ Meine Seminarteilnehmerin reagierten wie folgt: Eine nahm es arrogant hin, eine sagte: „Wir können doch die Männer nicht vertreiben!“ und die Dritte sagte „Oh! Das können wir doch nicht annehmen!“. Aber keine hat gesagt: „Oh, vielen Dank! Wie aufmerksam und nett von Euch.“ Für eine Frau, die das sagt und dabei lächelt, holt jeder Mann die Sterne vom Himmel.

4. Sei interessiert

Der Grundsatz aller Kommunikation beim Kennenlernen und Daten lautet: Wenn du interessant sein willst, sei interessiert. Frauen erwarten gern, dass der Mann bei Verabredungen ein ganzes Feuerwerk an Aufmerksamkeit, Interesse und Komplimenten abfackelt. Anderen Frauen ist der Mann zu langsam und nicht bemüht genug. Als Folge fackeln sie selbst dann ein ganzes Feuerwerk ab. Beides ist zu viel des Guten und überhaupt nicht nötig. Es reichen einfache Neugier und echtes Interesse, um als Frau einen Mann ganz für sich einzunehmen. Denn nichts zieht ihn mehr an, als wenn sie leuchtende Augen bekommt, wenn er spricht. Und wenn er nicht mehr mit dem Reden aufhören will? Dann gibt’s einen einfachen Trick: Baue einen Stopper in das Gespräch ein: Schweige. Dann wird er überlegen und wie von selbst auf die Frage kommen: „Und? Was machst du denn gern?“

5. Sei weiblich, auch äußerlich

Natürlich gilt: Ziehe nur an, was Dir selbst gefällt und worin Du Dich wohlfühlst. Aber bitte gestatte mir die Frage: Du ziehst doch nicht etwa nur deswegen kein Kleid an, weil Du Angst habst, Deine Weiblichkeit zu zeigen? Keine Sorge, wenn ja, geht es Dir so wie vielen Frauen. Wir verhängen unsere Weiblichkeit, verhüllen sie mit männlichen Schnitten, Farben und Formen. Warum? Warum zeigen wir sie nicht? Und damit ist nicht gemeint, seine Brüste raushängen zu lassen oder einen Latex-Mini anzuziehen. Für die Kleidung gilt das gleiche wie für die Blicke: Es kommt auf die Dosierung an: Ich kann ihn anlächeln. Oder ihm einen lüsterngeilen Blick zuwerfen. Also: Nur Mut zu weiblicher Kleidung. Denn wenn ich mich weiblich kleide, zeige ich einem Mann: ich habe Freude an meinem Körper und fühle mich in ihm wohl. Und glaube mir: Hier kommt es nicht auf ein Pölsterchen mehr oder weniger an. Männer sind bei weitem nicht so kritisch mit unserem Körper wie wir selbst. Sie sehen nur: Hey, da ist eine sinnliche Frau. Wie umwerfend!

Und meine Herren, wenn Ihr einer Frau in einem tollen Kleid das auch sagen wollt, verrate ich Euch in der nächsten Ausgabe, wie man richtig Komplimente macht. Und uns Damen, wie man sie annimmt.

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